Was guckst du so? Ich bin nicht ansteckend!

Frau von hinten mit Sommerhut in schwarzer Silouette schaut aus dem Fenster, mit Meer und Felsenküste im Hintergrund
Rosacea - ich bin nicht ansteckend

Was guckst du

Jeder Mensch mit Hautproblemen an sichtbaren Stellen,

wie im Gesicht oder an den Händen kennt das,

er ist den Blicken aller Anderen ausgesetzt.

 

Normal“ „Kranke“ ( Krank = Gesundheit ist aus dem Gleichgewicht)

haben die Möglichkeit selbst zu entscheiden,

ob sie jemandem mitteilen möchten,

was mit ihnen ist, oder eben nicht.

 

Bei offensichtlichen Hautproblemen geht es noch einen Schritt weiter,

denn es ist sichtbar und schon ungewollt im Blick der anderen.

 

Das gilt natürlich nicht nur für Rosacea,

sondern gleichermaßen für Neurodermitis, Psoriasis,

Virtiligo, Urtikaria und alle anderen sichtbaren Hautprobleme.

Diese Hautprobleme sind nicht ansteckend.

Was passiert?

Nach der Sichtbarkeit folgt unweigerlich der nächste Schritt,

die Reaktion darauf:

Entweder das

  • Hinwegsehen

  • das Vorbeigucken und nicht wahrnehmen wollen

  • oder das angestarrt werden

Die Folgereaktion

Die dann darauf folgende Reaktion ist oft noch viel schlimmer.

 

Die Vermeidung von Kontakt.

Sei es ein Händedruck oder eine Umarmung,

bei der man der Person doch recht nahe kommen muss.

Wie kann das sein? Was ist in unserer Entwicklung passiert?

In unserer Menschheitsgeschichte gab es schon viele ansteckende Krankheiten, die sich schnell verbreiteten und mit Hautveränderungen einhergingen und nicht selten tödlich endeten.

 

Die Seuchen wie zum Beispiel die (Beulen)-Pest oder Lepra und viele andere.

Diese sichtbaren Hautveränderungen waren ein Zeichen

für die Gefährlichkeit dieser hochansteckenden Krankheiten.

Diese Menschen sind aus der normalen Gesellschaft

verbannt worden und wurden Aussätzige.

 

Diese Reaktion auf diese Hautzeichen der Erkrankten

hat früher das Überleben der Gesellschaft gesichert.

 

Dieses Phänomen hat sich in unseren Genen

und in unserem (kollektiven) Unterbewusstsein gespeichert.

 

Automatisch gehen bei uns die inneren „Sirenen“ an,

wenn wir solche Hautprobleme sehen und

reagieren ganz unbewusst darauf.

 

Die Folgen sind Nichtbeachtung,

nicht hinsehen bis

hin zu Abweisung und unterkühlter Berührung.

Haut als Grenze

Der Mensch gibt zu viel von sich ab, das heißt zuviel von innen nach außen

oder

der Mensch lässt zu viel in sich hinein, das heißt von außen nach innen.

das rote Gesicht in der rosacea

Es ist wie ein Warnsignal wie bei einer roten Ampel.

 

Rot ist auch die Farbe des Blutes,

und bei einer Verletzung ist normalerweise unverzügliches Handeln angesagt.

 

Das zeigt im übertragenen Sinn die Ernsthaftigkeit und Wichtigkeit der zu behandelnden emotionalen Verletzung, die dem zugrunde liegt.

 

Die Seele zeigt über die Haut

die Dringlichkeit der zu bearbeitenden Verletzung.

 

Dabei kann unser Haut-Bild uns gute Hinweise geben,

welche Erkenntnis wir erfahren dürfen.

Es ist jetzt an uns diese Hinweise unseres Körpers richtig zu deuten.

 

Hier einige Hinweise:

Stirn

In unserem Sprachgebrauch sagen wir:

Es ist uns auf die Stirn geschrieben

 

Hinter unserer Stirn liegen unsere Gedanken, unser Bewusstsein, unser Tun, Handeln und unsere Vorstellungen

Nase

Die Nase steht für Erkenntnis.

Erkenne, dass alles was geschieht mit MIR SELBST zu tun hat.

Ich bin für alles in meinem Leben selbst verantwortlich.

Wange

In unserem Sprachgebrauch sagen wir:

Schamesröte ins Gesicht treiben

also aus Scham, Verlegenheit, Peinlichkeit,

betreten, geniert, sich befleckt fühlen und so weiter

Gesicht allgemein

es steht uns ins Gesicht geschrieben

 

viele Emotionen lassen sich im Gesicht ablesen.

Den wenigsten Menschen gelingt es

sich so zu geben, das niemand erkennen kann,

wie er sich gerade fühlt.

Eine Möglichkeit ist das Arbeiten mit EMDR und Hypnose.

 

Frau mit Brille nur Oberkörper
Heilpraktikerin Iris Windheuser

 

 

 

Iris Windheuser

Benötigt ihr Unterstützung?

Dann vereinbart bitte einen Termin unter 01578 6028670

oder über das Kontaktformular.

Es gibt auch die Möglichkeit eines kostenfreien Infogespräches.